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Bergtouren in Österreich

Dachstein (2.995m)

Dachstein Gipfelfelsen

Gipfel

Bild1997: Aufstieg vorbei bei den Gosauseen, wo sich die Berge im spiegelglattem Wasser sich spiegelten. Das Richtige zum eingehen, denn nach dem hinteren Gosausee (1.154 m) geht es gleich steil bis zur Adamekhütte (2.196 m). Nach einer kurzen Rast ging es über den Gosaugletscher bis zur Windlucke (2.779 m). Wegen einer herannahenden Schlechtwetterfront brachen wir den Aufstieg ab. Bei der Hütte angelangt brach Nebel ein. Wir waren heilfroh umgedreht zu haben. nach einer angenehmen Nacht stiegen wir bei wechselhaftem Wetter ab.

1998: Vom Hallstättersee den Alpinweg 4 vorbei bei der Tropfwand durch die Herrengasse zum Wiesberghaus. nach einer kurzen Rast ging es weiter bis zur Simonyhütte (2.206 m), unserem diesmaligem Ziel. Die Hütte ist von weit her bereits zu sehen, da sie oberhalb einer Wand thront.

Beide male mit Gerlinde.

2000: Aufstieg von Hallstatt aus über Wiesberghaus, wo wir uns vor einem Gewitter schützten, zur Simonyhütte. Wir genossen einen wunderschönen Tagesausklang mit Sonnenuntergang, wie er nur in den Bergen sein kann. Am nächsten Tag ging es zeitig in der Früh über den Hallstattgletscher zum Dachstein, den wir über den Ostgrat erkletterten (nähere Infos). Da wir schweres Gepäck mithatten und obendrein sehr viel am Felsen los war, kam es immer wieder zu Wartezeiten. Über den Westgrat stiegen wir zum Gosaugletscher ab. Nach einer angenehmen Rast stiegen wir zur Adamekhütte ab, wo wir auch nächtigten. Am letzten Tag gingen wir nach Gosau, vorbei an den Idyllischen Gosauseen.

Dachstein - Westgrat

am Westgrat

Im Prinzip war diese Tour genau die beiden Teilstücke, die wir schon 1997 und 1998 unternommen hatten.

vor der Adamekhütte Adamekhütte
vor der Adamekhütte Adamekhütte

Mit Gerlinde und Peter bestiegen (2000)

Großer Priel (2.515 m)

Mit Gerlinde bestiegen.

Großglockner (3.798m)

der "schwarze Berg"

Glockner vom Ködnitzkees aus gesehen

Nach Jahren der Absagen (wetterbedingt) konnte 2002 endlich ein großes Ziel, die Besteigung des Großglockner, bei traumhaftem Wetter durchgeführt werden.

Wir, mein Schwager Peter und Ernstl von meinem Laufklub, sind von der Kalser Seite aufgestiegen. Start war um 7 Uhr beim Lucknerhaus, 2000m, über die Lucknerhütte und Stüdlhütte. Danach ging es bald auf den Gletscher, den Ködnitzkees. Das Wetter spielte prächtig bis zum Ende des Gletschers mit. Nach dem Gletscher ist noch eine kleine Kletterei notwendig. Leider fing es leicht zum Regnen an.

Auf der Adlersruh angekommen, kehrten wir in der Erzerzog-Johann-Hütte, der höchstgelegenen Hütte der Ostalpen 3.454m, ein. Da wir bereits um 13:30 Uhr auf der Hütte angekommen waren, spekulierten wir damit, noch am selben Tag auf den Gipfel aufzusteigen. Wir wollten so den "Karawanen" am nächsten Morgen ausweichen. Aber daran war nicht zu denken - Schneefall!

Wir gingen zeitig zu Bett, aber es war eine sehr unruhige Nacht mit wenig Schlaf. Um 5 Uhr Früh brachen wir bereits auf. Durch den Schnee war es hell genug um den Weg durch das Glocknerleitl leicht zu finden. Nach Überwindung des 35 Grad steilen Gletscherteils des Kleinglocknerkees befreiten wir uns einmal von den Steigeisen und begannen nun mit der Kletterei. Hier war zunächst eine etwas langsamere Gruppe vor uns. Ein Vorgeschmack auf das, was uns erwartet hätte, wären wir wesentlich später aufgebrochen. Nach einigen Kletterübungen standen wir auf dem Kleinglockner, 3.783m , und sahen bereits unser Ziel. Über eine kurze steile Wand3.798m mussten wir hinab, um zur berühmtberüchtigten Glocknerscharte zu kommen. Links geht es steil die Südrinne ab und rechts die wohl berühmteste Rinne Österreichs, die Pallavicinirinne, nicht minder steil.

Dann nochmals eine Kletterei und wir sahen das Gipfelkreuz des Großglockners bei prächtigstem Wetter! Wir standen um 7:15 Uhr auf dem höchstem Gipfel Österreichs und der Ostalpen! Einen Gipfelschnaps trotz der Morgenstund' musste man sich genehmigen und die Sicht genießen!

 

 

 

glückliche Gipfelstürmer

Peter (rote Jacke) Ernstl (Mitte) Christian (gelbe Jacke)

Gipfelaussichten

im Hintergrund der Großvenediger

Abendstimmung auf 3.454m

Abenddämmerung auf der Adlersruh

2 Langstreckenläufer auf dem Gletscher

Ernst und Christian am Glocknerleitl

Nach dem Verschnaufen und Genießen begannen wir mit dem Abstieg zur Hütte um unser wohlverdientes Frühstück endlich zu holen. Danach ging es die gleiche Route wieder runter.

Buchempfehlungen:

cover cover

 Die Geschichte des Großglockner

Nationalpark Hohe Tauern

mit Peter und Ernstl bestiegen (2002)

Großvenediger (3.674 m)

GipfelaussichtenAufstieg über Innergschlöß, steil bergan zur alten Pragerhütte. Nach einer Rast weiter zur neuen Pragerhütte wo wir auch nächtigten. Um 6 Uhr Früh ging es hinauf zum Gletscher. Steigeisen, Seil und Pickel wurden angezogen, und bei herrlichem Wetter erreichten wir den Gipfel.

 

 Grossvenediger Gipfel

Gerlinde, Christian, Hannes

Da der Gipfel sehr ausgesetzt ist , ging ein kalter Wind. Abstieg wieder über Innergschlöß.

Grat

die letzten Meter über einen schmalen Grat

mit Gerlinde und Hannes bestiegen (1999)

Hochschwab (2.277 m) Bild

Aufstieg von Seewiesen (974 m) durch das Seetal und den Bösen Wald zur Florlhütte. Von hier steil bergan bis zur Voitsthalerhütte. Nach einer Rast durch das Hochtal Obere Dullwitz bis zum Graf Meransteig. Hier ist ein bisschen klettern angesagt, aber ungefährlich (wenn man Trittfest ist). Die Nacht verbrachten wir im Schiestlhaus (einer der schlechtesten Hütten in Österreich). Die Nacht war klar und man erkannte viele Sternenbilder, vor allem wenn einer wie Robert alles erklärt. Am nächsten Morgen ging es zum Gipfel (2.277 m). Mit Evi ging ich aus Witterungsgründen den gleichen Weg wieder retour. 1989 gingen wir bei Sonnenschein am Plateau zurück. Es war wunderschön, aber letztendlich doch ein "Hatscher".

Mit Evi (meiner Schwester) 1986, mit Gerlinde, Heidi und Robert 1989.

Hochtor

Nachdem ich bei der Besteigung des Hochtor im Gesäuse/Ennstaler Alpen schon 2mal gescheitert bin (1999 und 2000 w. Wetter), versuchte ich es 2001 ein drittes mal. Diesmal ging ich mit Gerald, der bereits im Vorjahr auf dem Hochtor stand.

Planspitze - Gipfel

Planspitze

Unsere Route führte uns über den Wasserfallweg, Eberweg auf das Hochtal. Von hier gingen wir bei der Kreuzung rechts (Süden) hinauf, zuerst durch den Wald und danach Latschen auf die Planspitze. Der Anstieg ging gleich steil bergan, bis zum Grat, wo bereits ein herrlicher Ausblick auf das Ennstal war. Danach geht es über Felsen, bis zur leichten Kletterei, Schwierigkeitsgrad 2, auf den Gipfel, 2.117 m. Wir benötigten für den Aufstieg incl. Rast 4:30 Stunden. Das Wetter spielte mit, großteils hatten wir Wolken, etwas kühl, zum Teil war es auch böig. Je weiter wir zum Gipfel aufschlossen um so mehr kam die Sonne hervor. Am Gipfel selbst war es sonnig, jedoch durch den Wind kühl, sodass wir unsere Jacken anziehen mussten.

Nach dem wir den Gipfelsieg genossen hatten, stiegen wir, vorbei am Petersteig, zur Hesshütte ab.

Am nächsten Morgen empfing uns die Sonne bereits in der Früh, ein leichter Wind ging. Wir brachen um 8:30 Uhr auf, zuerst durch Josefinensteig. Anfangs steil zu gehen, ging es wieder in leichte Kletterei über (Schwierigkeitsgrad - Schwindelfrei). Über den Guglgrat ging es nun knapp unter dem Grat dem Gipfel entgegen. 

Leider hatte ich ca. 15 Minuten vor dem Gipfel ein techn. Gebrechen - die Sohle von meinem linken Bergschuh löste sich.

Bergschuhe

Der Aufstieg ging noch Problemlos weiter, und nach insgesamt 2 Std. standen wir auf dem Gipfel des 2.369 m Hohen Hochtor - dem höchsten Gipfel im Gesäuse.

Hochtorgipfel

Gipfel, 2.369 m

Schneeloch

Schneeloch

Dann ging es durch das Schneeloch talwärts. Leider waren hier auch etliche Kletterein notwendig (etwas leichter als beim Aufstieg). Mit dem kaputten Schuh rutschte ich ständig aus und musste höllisch aufpassen. Statt der geplanten 2:00 Std. Abstieg brauchten wir nun 3:30 Std.. Der Schuh wurde im Tal gleich entsorgt.

Eine schöne Anspruchsvolle Tour!

(weitere Infos)

 

 

1990 mit Gerlinde, Heidi und Robert (Versuch), 1998 mit Gerlinde Irmi und Herbert (Versuch), 2001 mit Gerald bestiegen.

Nockberge

Gerlinde & Susanna

Gerlinde und Susanne

Die Nockberge sind Anfangs etwas steiler, aber wenn man einmal oben ist, geht esBild recht gemütlich Auf und Ab. Das Gebiet hat sehr viele Almhütten wie man sich es vorstellt. Aus Eigenproduktionen gibt es Butter, Milch, Wurst, usw.. Und dass es besonders schmeckt brauche ich wohl nicht betonen. 

Unsere Route führte uns von der Erlacherhütte (1.655 m) über Mallnock (2.226m), Klommnock (2.331 m), Falkertspitze (2.308 m)  bis zur Lärchenhütte (Sehr Nett!). Eine sehr nette kleine Hütte, wo wir auch nächtigten. Tags drauf ging es wieder zur Erlacherhütte zurück.

Mit Susanne, Gerlinde bestiegen (2000)

Ötscher (1.893 m)

Aufstieg vom Erlaufsee über die Gemeindealpe, Kleinen Ötscher. Nächtigung im Ötscherhaus. Abstieg Richtung Ötschergräben. Leider verloren wir dabei die Karte, und prompt zweigten wir zu früh ab. Die Folge war, dass der Marsch bis in die Dunkelheit dauerte (ca. 11 Std.).

Mit Gerlinde, Ines, Heidi und Robert bestiegen.

Rax (2.005 m)

Mit Gerlinde bestiegen (2000)

Schneeberg (2.075 m)

Mit Gerlinde und Peter bestiegen.

Traunstein (1.691 m)

Mit Gerlinde bestiegen.

Wildspitze (3.770m)

2003 hab ich mir vorgenommen, den 2. höchsten Berg Österreichs zu besteigen. Meinen Freund Michi, ein begeisterter Klettersteiggeher, konnte ich dafür begeistern. Es war seine erste Hochtour.

Breslauer Hütte, 2.844mWir sind am ersten Tag von Vent 1.900m, aus aufgebrochen um zur Breslauerhütte (2.844m) zu gelangen. Es ging gleich von Beginn an steil. Es gäbe zwar die Möglichkeit einen Teil des Aufstiegs mit der Sesselbahn zu erledigen. Zwecks "eingehen" wählten wir aber den Fußweg. Nach 2,5 Stunden waren wir auf der Hütte. Am Weg dorthin konnten wir schon einige Gletscher erkennen. Nach der Rast und Betten beziehen unterwies ich Michi noch in Punkto verhalten am Gletscher und Sicherungstechniken.

Die Nacht hatten wir, wie immer auf den Hütten, mit wenig Schlaf verbracht. Um 5 Uhr war Frühstück und eine Dreiviertelstunde später waren wir bereits unterwegs. Das  Wetter war einer dieser Traumtage - keine Wolke zeigte sich.
Anfangs geht es über Fels und Steinen Richtung Mitterkarferner. Am Weg dorthin sieht man noch einen tiefgrünen Gletschersee. Der Gletscher selbst ist schon recht stark zurückgegangen und man empfindet ihn eher als Schneefeld mit vielen Steinfeldern und schmutziggrau. Doch sollte man sich nicht täuschen, die Spalten sind noch immer 30m und mehr tief.

Mitterkarscharte

in der Mitterkarscharte

An diesem Tag ging es mir nicht gut, und ab dem Gletscher stellte sich Kopfweh ein. Wahrscheinlich war die Anreise in diese Höhe doch zu kurz. Zick Zack ging es zur Schlüsselstelle der Tour, der Aufstieg zum Mitterkarjoch. Ein 80 Höhenmeter steiler Durchstieg durch Schnee und Eis. Ab hier gingen wir mit den Steigeisen. Der Durchstieg ging recht gut voran.

 

einsame Spur

am Taschachferner

Blick auf den Taschachferner

Blick vom Gipfel auf den Taschachferner

Oben beim Taschachferner angelangt, überblickte man eine wunderschöne weiße Gletscherlandschaft. Nun gingen wir am Seil weiter. Einige Gletscherspalten mussten gequert werden, manche öffnete seinen Schlund, und man sah nur gähnende Leere.
In einem weitem Bogen querten wir den ersten Anstieg und steuerten dann auf einer Ebene Richtung SO-Rücken. Diese überwächtete Firnschneide ist stark vereist und steil, aber mit den Steigeisen war es kein Problem. Nun waren wir fast schon beim Gipfel, nur mehr eine kleine Kletterei über Felsen, die Steigeisen blieben dran, und dann standen wir nach 4 Stunden Aufstieg auf dem 3.770m hohen Gipfel der Wildspitze! Oben war es Windstill, so dass wir die Aussicht genießen konnten und uns Zeit ließen. Zurück ging es den gleichen Weg, lediglich im Fels kam es zu Wartezeiten mit den aufsteigenden Mannschaften.

Bei der Mitterkarscharte, die nun komplett aufgeweicht war, ging es nur sehr zögerlich runter. Es war sehr steil und die Gefahr auszurutschen war enorm. Wir sicherten uns und kletterten ab. Wir brauchten dazu länger als beim Abstieg ...

3.770 m

Gipfelsieg: 3.770 m

Gipfelaussicht

Grat

Gipfelgrat zw. Süd- und Nordspitze

Sonnenhang

bei Traumwetter über den Taschachferner

Rofenkarferner

Rofenkarferner

Danach war es nur mehr eine lockere Wanderung über Schnee und Steine bei herrlichem Bergwetter.

Mit Michi bestiegen (2003)

 

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