Chrispage

Laufveranstaltung Zeit Rang Starterfeld
Landesmeisterschaft 2004 Hainburg 1:25:15 19 48
Meisterschaften 2003 Hainburg 1:25:59 98 226
LCC - Halbmarathon 2002 1:21:29 19 267
Landesmeisterschaft 2002
Hainburg
1:20:42 14
3. Platz M35
3. Platz Mannschaft
100
LCC - Halbmarathon 2002 1:21:12 26 405
Stinatz Halbmarathon 2001 1:24:20 107 622
Klagenfurt Halbmarathon 2001 1:25:50 84 1.137
Mörbisch Halbmarathon 2001 1:26:55 18 282
LCC - Halbmarathon 2000 1:32:38 50 193
Wachau Halbmarathon 1998 1:40:15 738 2.179

Nach dem Frühlingslauf 1998 war für mich klar, dass ich nächstes Jahr den Vienna City Marathon laufen werde. Im Herbst meldete ich mich für den Wachau-Semimarathon an, wo ich eine Zeit von 1:40:15 Stunden (Platz 738 von 2.179) lief.

Wachaumarathonlogo

Der Lauf ist sehr schön. Man läuft der Donau in de wunderschönen Wachau entlang. Besonders für Einsteiger wie mich, aber auch für Leute die eine persönliche Bestzeit erreichen wollen ist der Lauf angenehm, da er immer leicht flussabwärts geht (aber immer innerhalb der internationalen Richtlinien). Vorbei an den zahlreichen Obst- und Weingärten geht es bis nach Krems. Hier sieht man bereits das Zahl, aber man schwenkt nach Links zur Fußgängerzone. Über Kopfsteinpflaster geht es nochmals ca. 2 km bis zum Ziel. Einen Endspurt verlangte meine Ehre. Danach war ich ziemlich fertig und glücklich. Meine angestrebte Zeit von 100 Min. erreichte ich (wegen der 15 Sek. wird man ja nicht kleinlich sein).


 

LCC-Semi März 2002

März 2002 im Prater

Im September 2000 bin ich beim Halbmarathon des Lauf und Conditions Club Wien (LCC-Wien) im Prater mitgelaufen. Wegen einer Kartveranstaltung war eine geänderte Streckenführung notwendig. Start war bei der Kaiserallee, die Strecke führte entlang der Hauptallee vorbei beim Lusthaus bis zur Trabrennbahn und wieder retour. Diese Strecke wurde 3mal gelaufen. Die Laufstrecke ist nicht sehr attraktiv. Aber normalerweise führt sie auch dem Heustadlwasser entlang.

Das Wetter war zwar sonnig aber der Wind war doch zu spüren. Im großen und ganzen konnte man aber zufrieden sein.

Nach der ersten Wende hatte ich etwas Zeit verloren, 2 Minuten, die ich auch nicht mehr aufholen konnte. Ich lief ab diesem Zeitpunkt eine KM-Zeit von 4:15 bis 4:20, die letzten beiden Kilometer wieder 4:30. Reserven für einen Schlusssprint waren auch noch da. Somit war ich mit der Zeit 1:32:38 doch sehr zufrieden.

Im März 2002 bin ich wieder bei diesem Rennen angetreten. Die Streckenführung war ident mit der vor 1,5 Jahren. Lt. den Vorbereitungszeiten war zu erwarten, dass ich eine neue persönlich Bestzeit (aufgestellt in Stinatz 09/2001; 1:24:20) schaffen würde.

Entsprechend motiviert ging ich an den Start. Leider war dieser etwas unglücklich organisiert, sodass ich von weit hinten startete. Aber das Wetter war für das Laufen Ideal, kühl und sonnig, ab und zu leichter Wind, aber ich lief fast wie aufgezogen beständig meine vorgenommen Kilometerzeit von 3:50 Minuten. Zusätzlich motiviert, da ich bald nach der Wende mitbekommen hatte, dass ich unter den ersten 30 bin, ließ ich nicht locker, sodass mich keiner mehr überholen konnte, und ich noch 4 Plätze bis zum Ziel gutmachte. Sowohl mit meiner Endzeit von 1:21:12 als auch mit meiner Platzierung bin ich überaus zufrieden.

StartIm November 2002 startete ich nochmals beim Halbmarathon des LCC-Wien. mein Ziel war ganz klar - neue Bestzeit! Bei idealen Bedingungen - kühl, Sonnenschein, windstill - ging es auf die klassische Streckenführung des LCC. Start war auf Höhe Praterstadion auf der Prater Hauptallee, um das Heustadlwasser herum zurück zur Hauptallee und dann zum Ziehrerdenkmal und dann wieder zurück zum Start. Diese 7km Runde ist 3mal zu laufen.

Nach der ersten Runde war ich mit 0:26:30 noch gut unterwegs. Aber irgendwie konnte ich nicht zusetzen und verbummelte so die 2te Runde. Auch lief ich die längste Zeit alleine, sodass ich mich bei keinen anhängen konnte. Kurz fand ich einen, mit dem ich mich absprach und wir beide uns in der Führungsarbeit abwechselten. Leider ging dies nur 3 KM gut, dann musste der andere Läufer zurückstecken, da das Tempo doch zu hoch war. Irgendwie klar, wenn ich schon auf ihn auflaufe und seine bisherige Bestzeit

Chris & Stefan

Chris & Stefan

1:26 war, die er an diesem Tag aber noch verbessern sollte. Auf den letzten 4 KM bildete sich nun eine 3er Gruppe in der ich mich fand. Einer ist auf mich aufgelaufen und auf einen bin ich aufgelaufen. Nun entspannte sich ein dauerndes duellieren um einen Platz unter den Top 20. Bei KM 19 sah es schon so aus, als ob ich mich mit Rang 21 begnügen müsste. Die beiden hatten sich einen Abstand von ca. 20 Meter herausgearbeitet, der aber dann nicht mehr anwuchs. Ca. 500 m vor dem Ziel startete ich zu meinem Endspurt und ich erkannte, dass die beiden offenbar ihr Pulver schon verschossen haben. Mit großem Schnaufen ging ich an den beiden vorbei, einer konterte noch, aber zum Ziel war es für ihn noch zu weit. ich durchlief das Ziel mit 1:21:29 und wurde Gesamt 19ter und in der Klasse belegte ich Rang 12. Der unmittelbar nach mir einlaufende gratulierte mir und meinte "ich hab dich zwar gehört, aber ich konnte nicht mehr geben - Gratuliere!". Solche Aussagen von einem Gegner zu hören macht auch etwas stolz, vor allem da ich mit meiner zeit nicht zufrieden war, jedoch mit der Platzierung.

 


3er Schaft

Durch die Hauptstrasse

Auch 2001 bestritt ich im Zuge meiner Vorbereitung zum Wienmarathon eine Wettkampf. Diesmal in meiner Lieblingsdisziplin Halbmarathon. Die Veranstaltung in Mörbisch (Veranstalter RC Hohe Wand) fand das erste mal statt. Das schlug sich leider auch in der Organisation nieder. Der Start verschob sich kurzfristig um eine ½ Stunde, und die Bekanntgabe darüber erfuhr man erst 15 Minuten nach dem eigentlichen Start. Auch die Getränke gingen im Zielbereich nach 1½ Stunden aus. Nicht nur für die Finisher schlimm, sondern vor allem für diejenigen, die sich noch auf der Strecke sich befanden. Aber vielleicht wird es nächstes Jahr besser.

Die Streckenführung führte vom Hauptplatz in die Weinberge. Entsprechend hügelig war es. Nach ca. 1,5 km ging es steil bergab, danach zwischen weiteren Weingärten flach weiter. Den See mit dem Schilf ist hier nicht weit. Zum Ziel, das man 4mal passieren musste, ging es nochmals bergauf. Leider war der Zielbereich ziemlich eckig. Durch das Streckenprofil war keine gute zeit zu erreichen

Der Rundkurs war ca. 5 km. manche mögen es nicht im Kreis zu laufen. Ich finde es recht angenehm, da man so die Laufstrecke besser kennen lernt und sich die Taktik (Sprints, etc.) entsprechend zurechtlegen kann.

mit der späteren Siegerin

mit der späteren Siegerin

 Der Lauf war recht interessant. Rechtzeitig zum Start kamen Wolken auf, die die Sonne verdeckten. Somit war es angenehmer als in der brütenden Hitze zu Laufen. Die erste Runde lief ich mit der späteren Damensiegerin. Aber nach dem Zielbereich nahm ich etwas Tempo heraus, da ich dieses Tempo sicher nicht bis zum Schluss durchstehen würde (unter 4 Min/Km). 

Danach war es abwechslungsreich, mal klebte ich auf den Fersen von anderen, mal jemand auf meine Fersen. Bei Kilometer 20, hier gibt es in der Regel dann schon die Standortbedingungen für den Zielsprint. zog ein Mitglied v. FC Blattla an unserer kleinen Gruppe vorbei. Ein kurzer Sprint und ich war auf seinen Fersen. Beim Anstieg zum Ziel gab er nochmals Gas, und ich ließ ihn laufen. Aber er ging ein, und vor dem Ziel schloss ich auf und konnte ihn im Zielsprint auf den Platz 19 verweisen. 

Ich hatte ein Ziel verfolgt, den Halbmarathon unter 1:30 Std. zu laufen, das mir auch eindeutig gelang. Die Platzierung, Rang 18, war eine große Überraschung, über die ich mich riesig freute.

Zielsprint

Zielsprint

(alle Fotos von meinem Schwager Peter)

Im Zuge des Klagenfurter Marathon, wo auch die österr. Staatsmeisterschaften, Kärntner und Niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen wurden, fand auch ein Halbmarathon statt. Meine Vereinskollegen starteten beim Marathon (und belegten in der Mannschaftswertung NÖ den 2ten Platz), für mich war dieses Ziel nach dem Wienmarathon doch zuviel, aber beim Halbmarathon versuchte ich es diesmal meine Bestzeit zu verbessern. Geliebäugelt habe ich auch mit einer Zeit unter 1:25:00.

Die Bedingungen waren Ideal, das Wetter in der Früh bewölkt, 16 Grad beim Start. Meine Zielzeit je KM war 4 Minuten. Die Strecke führte vom Hauptplatz schnell hinaus durch Felder und Äcker durch, am Kanal entlang. Sie war sehr Flach und windstill war es obendrein.

Strecke

Im großen und ganzem ging es auch recht gut, lediglich bei KM 12 bis 13 hatte ich einen "Hänger". Mit meiner Zeit unter 1:26:00 bin ich recht zufrieden und mit meiner Platzierung erst recht. In meiner Altersklasse wurde ich 20ter.

Aber die 1:25:00 werden noch fallen!


Als Abschluss für die Semimarathonsaison 2001 habe ich mir den Lauf in Stinatz ausgewählt. Zugleich war es auch der erste Meisterschaftslauf an den ich teilnahm.

Streckenplan Stinatz

Das Ziel war für mich klar, unter 1:25:00! Ich bereitete mich wie gewohnt vor und fühlte mich recht gut. Der Lauf, ein Rundkurs mit ca. 5 km der 4mal zu durchlaufen war, war von der Streckenführung nicht so Ideal. Man lief wesentl. mehr Kilometer bergauf als bergab (klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner), dadurch waren besonders gute Zeiten nicht zu erwarten. Das Wetter war gut, die Betreuung auf der Strecke OK.

Wie gewohnt war meine erste Runde die absolut schnellste, und nach ca. 3 km hatte ich mich auf mein Tempo eingelaufen. Ich spulte meine Kilometer zw. 3:40 und 4:00 ab. Leider hatte ich auf Kilometer 18 einen Einbruch, der mir 30 Sekunden kostete. Mit 1:24:20 lief ich durchs Ziele - mein Ziel hatte ich erreicht.

Team ULC Mödling 2

Edgar, Chris, Willi

In der Meisterschaft wurde ich 70ter und in der Gesamtwertung 107ter, in der Altersklasse 21ter.


Im April 2002 starte ich zu meiner ersten Landesmeisterschaft in meiner Lieblingsdisziplin in Hainburg. Die Erwartungen waren zum einen die Bestätigung der Zeit vom LCC-Lauf im März, andererseits auch mit einer Platzierung in der Mannschaftswertung.

Mesterschaftsmedaillen meine ersten Meisterschaftsmedaillen

Die Strecke führte vom Hauptplatz zuerst eine Runde um einen Häuserblock, danach zur Donau runter und dann 3 Runden die Donau hinauf durch die Au und in einem großen Kreis die Bahn entlang wieder retour. Wer Hainburg kennt, weiß, dass dort immer ein Wind geht, so auch diesmal. Bei der Hinfahrt vereinbarten Stefan, ein Vereinskollege, und ich bereits, dass wir uns gegenseitig helfen, da beide in etwa gleich stark sind.

Gleich nach dem Start setzten sich die Spitzenleute ab, wir liefen in einer 6er Gruppe so um den Rang 9 gleich ein hohes Tempo. Leider waren keine KM-Markierungen aufgestellt, aber wir spürten dass es (für uns) sehr schnell war. Nach ca. 5 KM sind 2 von unserer Gruppe bis auf 200m davon gelaufen. Die restl. 4 liefen nunmehr gleichmäßig, die Führungsarbeit abwechselnd, bis zu KM 11. Da hatte ich eine leichte Schwäche, und Stefan führte mich wieder zur Gruppe heran. Wie man sieht gibt es auch im Laufsport Teamarbeit die extrem wichtig sein kann. Allerdings bei der letzten Verpflegungsstelle verlor ich und ein 2ter den Anschluss und lief auf Rang 11 weiter. Nach ca. 2 KM hatte der Laufpartner einen Einbruch und war weg. Nun lief ich alleine auf weiter Flur, zwar in Sichtweite zur Gruppe um Stefan, aber einholen konnte ich sie nicht mehr. Ich lief nun einen sicheren 11. Platz in der Gesamtwertung entgegen und liebäugelte sehr mit dem 3. Rang in der Mannschaftswertung.

Nach 1:20:42 lief ich durch das Ziel. Das bedeutete neue persönliche Bestzeit - und das bei dem Wind! Herbert folgte mir mit 19 Sekunden Abstand und Stefan lief bereits mit 1:19:25 durch das Ziel. Das bedeutete Rang 3 in der Mannschaft!

Zu meinem größtem Erstaunen holte ich auch in meiner Altersklasse M-35 den 3. Rang!

Ein Lauftag wie er nicht schöner sein konnte!


War ich 2002 noch hoch erfreut über meine Leistungen und Platzierungen war ich 2003 eher enttäuscht. Bei gutem Wetter einer etwas schwierigerem Kurs in Hainburg 2003 konnte ich bei den Meisterschaften an die Vorjahreszeiten nicht anknüpfen. Ich kam mit 1:25:59 Std. als 98. ins Ziel.

Folgende Platzierungen konnte ich erreichen:

Wertung Rang
österreichische Staatsmeisterschaft 98
österreichische Masterswertung M-40 18
österreichische Mannschaftswertung 20
niederösterreichische Landesmeisterschaft 47
niederösterreichische Masterswertung M-40 13
niederösterreichische Mannschaftswertung 11

ULC-Mannschaft

ULC-Mödling

die 9 brachte kein Glück

an der Donauuferpromenade vorbei

Pressebericht


Alleine in der AuNachdem ich 2003 kein ernsthaftes Langstreckentraining hatte, begann ich für 2004 wieder konsequent mit dem Lauftraining. Erster Wettkampf war die NÖ-Landesmeisterschaft Halbmarathon. Noch nicht an den Bestleistungen heranreichend, nahm ich mir als Ziel unter 1:25 Std. vor. Tatsächlich wurden es 1:25:15. Voriges Jahr war ich mit einer ähnlichen Leistung enttäuscht, heuer, da die Form ansteigend war, war ich mit dieser Zeit zufrieden.

Die Platzierungen, Gesamt Rang 19, in meiner Klasse Rang 4, waren eher nebensächlich, wichtig war es, wieder unter Wettkampfbedingungen zu laufen.

 

 

 


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