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Inka Trail nach Machu Picchu - Peru

Unser Ausgangspunkt war die hochinteressanteMai's Weltführer Stadt Cusco. Sie wird nicht umsonst die heimliche Hauptstadt Südamerikas genannt. Am Vortag haben wir uns bei einer der lokalen Trekkingagenturen zu einer Tour angemeldet. Am nächsten Morgen ging es vorerst mit einem Bus zum legendären "Kilometer 88" (2.450m), wo wir zu Mittag ankamen. Wir, eine Gruppe von ca. 20 Personen aus 3 Kontinenten, marschierten unter der Führung von Kenny, einem Peruaner, und seiner Trägercrew.

Am ersten Tag ging es entlang des Rio Urubamba durch Eukalyptushaine. Der Weg zu unserem Nachtlager war gerade richtig zum Eingehen. Leider ereilte mich am Abend die Rache Montezumas, die mich noch 2 weitere Tage nicht losließ.

Am 2. Tag ging es zeitig in der Früh los. Nach ca. 1 Stunde entlang des Baches ging es nun steil bergauf - von 2.772 m hinauf zum berühmten Warmiwanusqua-Pass auf 4.200 m! Alle schnauften und hatten das eine oder andere Problem mit der dünnen Luft (oder auch mit der Rache von
Peru Trekking Montezuma!). Aber nach ca. 4 Stunden waren alle am Pass. Oben angelangt, gab es eine Stärkung. Danach ging es bis auf ca. 3.550 m auf den berühmt-berüchtigen Inkastufen hinab, um auf der andere Seite wieder bis auf 3.715 m hinaufzusteigen. Im Schatten der Ruinen Runkurakay wurde das Nachtlager aufgeschlagen. Da es am Nachmittag immer wieder regnete, waren alle etwas durchfroren. Der Kakao mit Zimt, den unsere Crew für uns kochte, war sicherlich der beste auf der Welt!
WeatherAm Morgen des 3. Tages erlebten wir einen wunderschönen Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück überquerten wir den Pass (3.900 m) und ab da ging es fast nur mehr bergab. Vorbei bei alten Ruinen und mitten durch die üppige Vegetation, die uns weiter unten wieder erwartete. Wer nun glaubt, daß der Weg angenehm war, nur weil er vorwiegend bergab geht, irrt sich gewaltig ... die Stufen der Inkas können höllisch sein.

Am 4. Tag ging es bei Dunkelheit los, um den Sonnenaufgang beim Sonnentor zu erleben. Leider verhinderte Nebel dieses Erlebnis. Zu Mittag kamen wir in Machu Picchu an, wo wir die guterhaltene Stadt besichtigten. Nachmittags fuhren wir mit der lokalen Bahn zurück nach Cusco - vielmehr in die Nähe der Stadt, da eine halbe Stunde vor Ankunft die Lok kaputt ging, und den Rest der Tour mit einem Taxi zu Ende ging.

Macchu Picchu

Anapurna Base Camp (4.200m) - Nepal    Bild

Wir sind von Pokhara aus gestartet. Am Vorabend haben wir uns noch einen "Porter" (Führer und Träger) genommen. Sein Name ist Gaam, ist 24 Jahre und Vater einer Tochter.

In eisigen HöhenAm ersten Tag ging es mit dem Taxi nach Milanchok, wo der Einstieg zu unserer Tour war. Wolken und Nebel zogen auf, aber zwischendurch kam immer wieder Sonne, sodass wir die Berge und die Reisfelder und Rhododendrenwälder bestaunen konnten. Unser Nachtlager schlugen wir in Landrung auf. Wir haben stets in Teehäusern übernachtet, die zwar spartanisch aber doch ausreichend ausgestattet sind. Essen und Getränke gab es in ausreichender Menge während der Tour, somit mussten wir außer einer Wasserflasche für unterwegs nichts mitnehmen.

Am 2. Tag ging es nach Chomrong, von wo esReise Know How einen herrlichen Ausblick auf den Annapurna South und Macchu Pucchare gibt. Es ging ständig bergab und bergauf, von 1.640 m auf 1.340 m runter dann wieder bis 2.200 m und wieder runter. Die vielen Stufen tun ihr Übriges.

ANNAPURNA

ABC - 4.200 m

Am 3. Tag verließen wir die fest besiedelten Gebiete, und gingen bis zum "Himalayan Hotel" (2.870m). Es ist nicht wie der Name fälschlicher Weise sagt ein Hotel dort anzutreffen, sondern Berghütten. Der Weg dorthin war zum Teil recht mühsam. Es ging durch einen Bambuswald, wo ständig Wurzeln, rutschige Erdstellen, zum Teil knöcheltiefe Schlammstrassen und so fort auf uns warteten. Aber ab "Bamboo" gibt es wieder "alpine" Wege, die leichter zu begehen sind.

WeatherDer 4. Tag brachte uns zum Tourenziel, dem "Anapurna Basecamp", kurz "ABC" genannt. Der Aufstieg war wunderbar. Bei Sonnenschein ging es nun bis auf 4.130 m rauf. Links und rechts, vor und hinter Dir 6.000er, 7.000er und eben ein 8.000er. Ab einer Höhe von 3.700 m spürt man die dünne Luft, und die Bewegungen werden etwas bewusster  gesetzt, aber Anzeichen einer Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwäche, etc.) kam nicht auf. Zu Mittag kamen zwar regelmäßig immer wieder Wolken, aber bis zu diesem Zeitpunkt ist die Bergwelt einfach überwältigend. Die mächtigen Gletscher mit den Geräuschen, wie sie "kalben" - einfach fantastisch!

Der 5. Tag begann mit einem Sonnenaufgang wie man es nur oben erleben kann. Nun ging es wieder bergab. Und wir gingen bis nach Sinuwa auf 2.340 m den gleichen Weg retour.

Die nächste Nacht verbrachten wir wieder in Chomrong, und danach in Ghandrung. Ab diesem Zeitpunkt befanden wir uns wieder in "kultiviertem Ackerland" mit den wunderschönen Terassenfelder und den stets freundlichen Nepali.

Am 8. Tag gingen wir bis Naya Phul, und es war ein fantastischer Marsch durch die Felder und Dörfer. Leider ging unsere Tour nun zu Ende.

In diesen 8 Tagen gingen wir 4.440 m rauf, 5.145 m runter und bewältigten 74,8 km in 46:35 Stunden Gehzeit.

Höhendiagramm

HöhendiagrammBild

Literaturhinweis:

Lonely Planet: Indian Himalaya   

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