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Im Zuge unserer Reisen sind wir an vielen Vulkanen vorbeigekommen, an manchen sogar aufgestiegen.

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Genauere Infos über Vulkane unter: Vulkanismus.de    Vulkane.net

Kilimanjaro - Tanzania

Einer der wohl berühmteste Vulkane, obwohl er den meisten nicht als solcher erscheint, ist der Kilimanjaro. Er zählt zu den schlafenden, aber aktiven Vulkanen. Der letzte Ausbruch war vor ca. 200 Jahren, für einen Vulkan eher eine kurze Zeitspanne. Er ist der Teil der Erdumspannenden "World Rift System". Vor 2 bis 3 Mio. Jahren begannen durch die Erdbewegungen die vulkanischen Bewegungen im Bereich des heutigen Kilimanjaro. Vor ca. 1 Mio. Jahren bildeten 3 Schlote, Shira, Mawenzi und Kibo, das Bergmassiv des heutigen Kilimanjaro. Nachdem die beiden Schlote Shira und Mawaenzi bereits erloschen waren, wuchs der Kibo bis vor ca. 450.000 Jahren zu seiner jetzigen Höhe, 5.896 m. Dies ist die Gipfelhöhe des Kilimanjaro, der höchsten Erhebung Afrikas. Mawenzi ist mit seinen 5.149 m nach dem Mt. Kenya der 3. höchste Berg Afrikas. Insgesamt konnten rund 250 Nebenkrater am Kilimanjaro nachgewiesen werden, die eine jede einzelne an der Form des Berges beitrug. Die Schwefelaustritte sind ein Beweis seiner Aktivität.

Kilimanjaro

Kilimanjaro

Besteigung des Kilimanjaro    Kilimanjaro, der Vulkan

Ngorongoro Krater

Der Ngorongoro Krater wird auch als das 7. Weltwunder genannt. Die komplette Fauna (mit Ausnahme der Giraffen, die wegen der Steilheit der Hänge nicht in den Krater gelangen) ist hier auf eine kleine überschauliche Fläche zu betrachten. Wir sind im Zuge unserer Safari hier gewesen.

Ngorongoro Infrarotaufnahme

Gunung Batur - Bali

Ebenso auf einem interessanten aktiven Vulkan waren wir auf Bali. Gunung Batur, 1.717 m, liegt in einem Krater, an seinem Fuß hat sich der Batursee gebildet. Er ist sozusagen ein Vulkan im Vulkan. Er steht in einem Kraterkessel, der vor Jahrmillionen durch eine Gasexplosion entstand, die den Gipfel des großen Vulkans wegsprengte. In de dadurch entstandenen Caldera bildete sich der kleine Batur, der noch immer wächst: Schwefeldämpfe und die erst 1965 und 1974 entstandenen Lavafelder zeugen davon. 

Gunung Batur

Gunung Batur, 1.717 m

Das kleine Dorf Toya Bungkah ist der Ausgangspunkt zur Bergtour auf den Gipfel des sehr regen Vulkan. Schon bei der Abfahrt des großen Kraterrands zum See hinab spürt man wie es immer wärmer wird.  

Um 4 Uhr in der Früh wurden wir von unserem Bergführer Ayun abgeholt. Mit Taschenlampen stolperten wir über Lavafelder zum Fuß des steilen Anstiegs.  Zielsicher führte uns Ayun durch die scharfkantigen Lavafelder, die sich weiter oben in Lavasand überging. Dies erschwerte den aufstieg nochmals. nach ca. 2 Stunden haben wir den 644 m hohen Anstieg geschafft. Wir warteten auf den Sonnenaufgang, der ein unbeschreibliches Erlebnis sein soll. Unser Bergführer hatte für das Frühstück gesorgt. Unter anderem Eier, die er nun in ein Tuch wickelte, und in eine Erdöffnung legte, wo heißer Dampf entwich. nach ca. 15 Minuten hatten wir so hartgedämpfte Eier. Welch ein Genuß! Leider kam mit dem Sonnenaufgang auch der Nebel. Aber wir lassen uns das Erlebnis dadurch nicht vermiesen und genossen den Gipfel bis zum Abstieg.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang über dem Indischen Ozean

Kilauea - Hawaii

Der aktivste unserer besuchten Vulkane war zweifellos Kilauea auf Big Island, der größten Insel von Hawaii. EineGeo Sonderausgabe Besichtigung des Vulkans, der an den Hängen des Mauna Loa seinen Ausgang gefunden hat, ist ein Erlebnis ersten Ranges. Das gesamte Vulkangebiet ist als National Park deklariert.

Gerlinde

Gerlinde

Der größten Krater, der Kilauea, ist durch eine Caldera abgedeckt. Schwefeldämpfe steigen auf, das Gestein ist gelblich gefärbt. Zahlreiche Nebenkrater jüngeren Datums flankieren die Caldera. 

Auf der Caldera:
Caldera
Gerlinde an der Caldera
Schwefeldämpfe

Der Aktivste ist dzt. Halemaunau. In der Nähe befindet sich auch eine heilige Stätte der Urbewohner, die auch Lava am Meer Heute noch der Feuergöttin Pele Opfergaben bringen. 

Ständige Lavaströme die ins Meer fließen vergrößern die Insel. Eine Wanderung über frisch abgekühlte Lava zu Öffnungen, wo man noch glühende Lava erkennt ist Beeindruckend. Besonders in der Nacht ist es ein Schauspiel, da man von weitem die Öffnungen anhand des Feuerscheins erkennen kann.

 

 

 

Lava

"Pahoehoe" - Lava

Lava    Lava

glühende Lave

Diamond Head - Hawaii

Das ist ein erloschener Vulkan. Aber durch seine Lage in der Nähe der Waikiki-Beach nicht weniger imposant. Die höchste Erhebung (760 m) ist leicht zu erreichen. Mit dem Bus bis zum Krater, danach zu Fuß durch den Kahala Tunnel in das Innere des Kraters. Gegenüberliegend ist ein gut ausgebauter Weg den man nicht verfehlen kann. Nach gut 45 Minuten steht man am Kraterrand und kann den Blick über Honolulu, Waikiki und den Ozean genießen. Die Reste des 2ten Weltkrieg sind hier noch überall. Am Kraterrand ist ein leerstehender Bunker. Nicht vergessen sollte man genügend Flüssigkeit mitzunehmen, da es sehr heiß ist, leichte Trekkingschuhe sind empfehlenswert.

Diamond Head

Diamond Head

Hanauma Bay - Hawaii

Ein Vulkan wie man ihn sich nicht vorstellen kann. Dieser erloschen Vulkan ist mittlerweile vom Meer geflutet. Wunderschöne Korallen sind leicht mit dem Schnorchel zu besichtigen. Bunte Fische tummeln sich zwischen den zahlreichen Schwimmern und Schnorchler. Der Krater befindet sich ca. 30 Minuten mit dem Bus von Waikiki entfernt.

Hanauma Bay

Hanauma Bay

Reisebericht Hawaii,

Bei unserem Urlaub in Ecuador kamen wir bei vielen Vulkanen vorbei und auf 3 sind wir auch aufgestiegen. Ecuador ist ein richtiges Eldorado für Vulkanfans. Von Norden angefangen mit dem Cotacachi bis in den Süden zum Altar säumen Vulkane das Hochtal der Anden. Schon Humboldt nannte dies "die Strasse der Vulkane". Einige dieser Vulkane können bestiegen werden.
Am bekanntesten ist wohl der Cotopaxi, mit 5.897m der höchste aktive Vulkan. Mit seinen markanten Gletscherkleid strahlt er schon von weit. er ist sicher das begehrteste Ziel der Bergsteiger in Ecuador.  
   
Der höchste Berg Ecuadors hingegen, 6.310m, wird nicht so häufig begangen. Der Chimborazo ist ein erloschener Vulkan. Da ist wohl die Luft schon dünner.  
Von Quito aus wäre ein sehr interessanter und aktiver Vulkan zu erklimmen. Der 4.794m hohe Guagua Pichincha. Leider werden bei der Aufstiegsroute häufig die Bergsteiger ausgeraubt, so dass von einer Besteigung dringend abzuraten ist. Pichincha
Der Zwillingsberge Illiniza mit seinen beiden Gipfel ist auch ein interessantes Ziel für Bergsteiger. Mit seinen 5.263m der Illiniza Sur und dem von uns bestiegenen 5.116m hohen Nordgipfel könnte man auch 2 Gipfel in einer Tour bewältigen. Er zählt zu den erloschenen Vulkanen.  
   
   

Feuer, Farben und Fontänen

Weitere Interessante Vulkane:

Nyiragongo Nyiragongo

Congo, dzt. sehr gefährlich

Popo Popocatepetl

Mexico, dzt. sehr Aktiv

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Italien

 

 
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Karibik

Pinatobu

Pinatobu

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